#21: Sekundäres Ertrinken bei Kindern

Shownotes

Monika Koch, Intensivpflegefachkraft für Pädiatrie, erklärt welche Kleinstmengen von Wasser bereits gefährlich sein können, welche Gefahren das Spiel mit dem glitzernden Nass mit sich bringt und sensibilisiert alle Eltern und Personen im Kontakt mit Kindern, auf was es ankommt.

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00:00:01: Herzlich willkommen zum Podcast.

00:00:04: das Kind braucht einen Namen.

00:00:06: Der Podcast für ihre Gesundheitskompetenz am Wochenende an Feiertagen und nachts um zwei

00:00:12: mit Daniela Amon

00:00:14: und Grid Knopp.

00:00:18: Willkommen zurück zu unserer neuen Folge.

00:00:20: Herzlich willkommen!

00:00:21: Wir haben einen neuen Gast und zwar die Monika Koch.

00:00:25: Monika Koch ist Pflegefachfrau mit Schwerpunktpädiatrie, ist selber Mama von vier Kindern.

00:00:32: und wenn man eine Frage hat, wenn man was wissen will und wenn er unsicher isst dann muss mal die Monica fragen weil sie weiß immer den ratenden Tipp oder bringt ein irgendwie weiter unterstützt auch ihre fachlichen Kolleginnen und Kollegen sehr gut, die jetzt mit Pediatrie vielleicht nicht so bewandert sind.

00:00:54: Und diese Spezialistin haben wir für heute und für die nächsten Folgen eingeladen, dass sie vielleicht die ein oder anderen Unsicherheiten oder Fragen- oder so Alltagsproblemchen was einem zu als Eltern begegnen kann, das ihr das mit uns zusammen anschaut.

00:01:11: Herzlich willkommen liebe Monika!

00:01:13: Hallo Chris, grüßt euch

00:01:16: Hallo zusammen!

00:01:17: Freut mich mega, dass du da bist.

00:01:19: Monika ist ein super spannender Themen.

00:01:21: Das ist richtig klasse, dass ich da bin.

00:01:22: Danke.

00:01:23: Ich bin sehr gespannt.

00:01:24: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:26: Legen wir los?

00:01:27: Wir legen los und zwar legen wir mit einem Paukenschlag los.

00:01:32: Da wir wissen das die erste Sendung im Sommer noch rausgehen wird werden wir des Thema als allererstes sekundäres Ertrinken ansprechen.

00:01:43: Sekunderes Ertrinken ist, wie der Name schon sagt das zweite Ertricken.

00:01:50: Und zwar darf man sich vorstellen wenn man zum Beispiel im Meer steht und eine Welle an einen hin klatscht oder über einen drüber rollt und man damit nicht rechnet.

00:02:02: und in dem Moment wo des Wasser überein spritzt man aus Schreck einatmet kommt Wasser in die Lunge.

00:02:10: Bei dem regulären Ertrinken ist es jedem klar, das Kind fällt ins Wasser.

00:02:15: Der erwachsene Feld in das Wasser ist unter Wasser mit dem Gesicht, atmet ein.

00:02:21: Wasser trinkt in die Lunge ein und die Person ertrinkt.

00:02:25: Beim sekundären Erdrinken ist so dass wie das Beispiel schon sagt im Atemzug Wasser in die Lumme kommt aber nicht zu viel Wasser als das die Person direkt ertrinken würde sondern so viel Wasser dass als erstes mal gehustet und geprustet wird, sicherlich auch ein Schock in dem Moment entsteht.

00:02:48: Aber nach ein paar Sekunden, ein paar Minuten kann sich die Situation auch erstmal wieder beruhigen.

00:02:56: Und dann können aber im Nachgang, im Verlauf der nächsten Stunden, im verlauf der nächste Tage, Könnensymptome auftreten die auf diese sekundäre Atrinken hinweisen können, die auf das Wasser in der Lunge hinweisen.

00:03:12: Und was ist für Symptome Sinn?

00:03:15: Was für Konkligationen daraus entstehen können und wie man das am besten beobachtet und welche Maßnahmen man einleiten sollte?

00:03:24: Das schauen wir jetzt mit der Monika an!

00:03:27: Jetzt habe ich das Beispiel gesagt, Monika – und es ist glaube ich so das Klassischste Vor allem die kleinen Kinder, die stehen auch teilweise noch außen am Rand, am Meer.

00:03:37: Die Wellen klatschen schon so ein bisschen hoch und auf einmal kommt eine Welle, die ist ein bisschen höher.

00:03:45: Kamer vielleicht im ersten Moment gar nicht so einschätzen und die schwappt dann über das Kind drüber, das Kind erschrickt, atmet ein ... Und das Wasser geht in die Lunge!

00:03:58: Und dann ist es ja so, erst mal wird gehusstet, geprustet.

00:04:01: Das Kind reißt die Augen auf und ist schockiert.

00:04:04: Die Eltern nehmen sie hoch, gehen mit ihm raus... ...und dann hat man das Gefühl wenn sich der Husten ein bisschen beruhigt.

00:04:13: Ah ok jetzt passt's!

00:04:14: Jetzt ist es wie durch, jetzt hat alles ausgehustet.

00:04:19: Das Kind ist dann vielleicht auch wieder ganz beruhigt, trinkt vielleicht was ist.

00:04:25: Fängt vielleicht mit seinen Sandförmchen an im Sand zu spielen und man denkt okay jetzt geht es wieder.

00:04:33: aber das kann trügerisch sein.

00:04:35: Sehr

00:04:36: sogar genau!

00:04:38: Die Kinder ertrinken oft einfach in einer Welle.

00:04:43: ja das geht ganz schnell.

00:04:45: oftmals und die meisten Unfälle mit Wasser geschehen, nicht unbedingt im Urlaub sondern auch in der Badewanne oder einfach an einem kleinen Pool.

00:04:56: sogar eine Pfütze kann das passieren.

00:04:59: Sie atmen Wasser ein erholen sich relativ gut sie husten immer viel ab weinen viel.

00:05:05: man ist froh wenn sie sich beruhigt haben Und dann trösten wir sie und gut ist.

00:05:11: Jetzt beginnt das Kind im Laufe des Tages sich immer öfter zu reuspern oder vielleicht erst morgen, die ganze Situation ist eigentlich schon fast wieder vergessen weil es ja nichts passiert und so ab morgen Abend hat das Kind ein bisschen Fieber aber vielleicht läuft auch die Nase noch ein bissel.

00:05:32: Die Situation von gestern ist eigentlich nur noch so knapp in Erinnerung und wir laufen auf direktem Weg, auf eine sogenannte Aspirationspneumonie zu.

00:05:42: Eine Lungenentzündung.

00:05:44: Und hiermit sind wir schon beim Drama des Ganzen.

00:05:49: Wir erkennen einen massiven Infekt nicht weil wir die Situation nichts allzu ernst genommen haben.

00:05:56: Ist ja nix passiert.

00:05:58: nochmal!

00:05:59: Und ihr möchtet mir die Mamas, die Papas und vor allem eben auch alle Hütepersonen von Kleinkindern bis ins Schulalter sensibilisieren.

00:06:10: Dass sie solche Begebenheiten eben auch dokumentieren und weiterleiten also ehrlich auch weitersagen.

00:06:18: Auch in den Kitas kann das mal passieren.

00:06:21: Das kann passieren dass er nichts damit zu tun ist man nicht aufgepasst hat dass wir die Kinder rechtzeitig Zum Arzt bringen, hier ist immer eine Arzkonsultation gefragt und die durchchecken lassen.

00:06:35: Hier gilt die Regel einmal – es nicht kein Mal – und einmal mehr zum Arzt schadet ganz bestimmt

00:06:44: nicht.".

00:06:45: Das heißt, die Kinder haben wahrscheinlich von den Symptomen her Wie du sagst, immer wieder mal so ein Reuspern können.

00:06:54: Aber vielleicht auch wie bei einer Bronchitis, so ein leichtes Brodeln entwickeln bei der Atmung haben vielleicht Temperatur.

00:07:03: diese entwickeln sind vielleicht auch in der Abgeschlagenheit, in der Müdigkeit und in der Schlappheit In der Blesse, wo man sich denkt, bisschen alles zu viel.

00:07:15: Neue Eindrücke je nachdem, wo es passiert ist und wo man ist.

00:07:18: Wenn's im Urlaub ist braucht ein bisschen Pause.

00:07:23: aber wenn so was passiert sei es im Meer, sei in der Badewanne, sei es in dem kleinen Planschbecken oder wie auch immer Und es wird gehustet und geprustet und es besteht die Gefahr dass eingeatmet wurde Immer kontrollieren.

00:07:43: Immer Rücksprache mit dem Arzt und immer kontrollieren

00:07:47: Lieber sogar noch am gleichen Tag.

00:07:49: Jetzt ist es ja so, du warst ja viele Jahre im Kinderkrankenhaus.

00:07:55: Wie läuft das dann ab?

00:07:57: So eine Kontrolle oder so eine Beobachtung vielleicht auch über Nacht.

00:08:02: Die Eltern kommen In der Regel erst, wenn die Kinder Fieber haben und erst im Erfragen finden wir dann raus.

00:08:09: da war was.

00:08:10: Da war gestern etwas vor zwei Tagen was.

00:08:13: ganz selten kommen sie direkt nach einem Ereignis.

00:08:17: oftmals das die Welle in den Ferien erwähnt sind Sie gar nicht in der Nähe eines Kompetenzzentrums und wüssten auch gar nicht wohin mit dem Kind und es ist ja eigentlich jetzt alles wieder gut Wenn das Zuhause in der Badewanne passiert oder im Planspeck, im Garten und Sie diskutieren das vielleicht noch mit Bezugspersonen oder rufen auf den Helplein an.

00:08:41: Dann werden sie beraten sich doch bitte zum Kinderarzt zu begeben oder Notfall zur Anzeiten auf die Notfallstation Und dann sehen wir die Kinder eigentlich relativ zeitnahe.

00:08:55: Was machen wir denn?

00:08:56: der Arzt?

00:08:56: Untersucht sie, dokumentiert dieses Ereignis.

00:09:00: Es gilt übrigens als Unterfallereignis und sensibilisiert die Eltern auf was in der nächsten Zeit, in den nächsten Nachten, vierzeh bis zwanzig Stunden achten sollen.

00:09:11: Das sind Atembeschwerden das auftretende Fieber Husten, aber auch dieses Reuspern was nicht mehr weggeht und einfach auch der allgemeine Zustand des Kindes.

00:09:29: Wenn sich die Eltern Sorgen machen weil das Kind sich nicht wie immer verhält dann lieber nochmals zum Arzt gehen.

00:09:38: und in der Regel habe hier spreche ich Nicht für alle Kinderärzte gleich werden die Kinder von Anfang an mit Antibiotika abgedeckt.

00:09:50: Oder abgeschirnt, sagen wir dem profilaktisch, dass keine Lungenentzündung entstehen kann im Sinne eines Bakterielleninfektes.

00:10:01: Das bedeutet aber nicht, dass die Lungensituation, das wir da noch aus den Schneider sind.

00:10:06: Die Lunge kann weiterhin unterbelüftet sein Und wenn wir den Eindruck haben, dass die Kinder schon bei der ersten oder vielleicht bei der nächsten Konsultation eine unterbelüftete Lunge haben, dann müssen sie stationär aufgenommen werden und kriegen sogar Sauerstoff.

00:10:24: Und Inhalationen

00:10:25: –

00:10:26: ja genau!

00:10:27: Das wäre so das weitere Vorgehen.

00:10:30: Ich

00:10:30: würde sogar dazu neigen, mir das jetzt rauszunehmen zu sagen... dass man in ein Kinderkrankenhaus geht zur Kontrolle und nicht zu einem ambulanten Praxisarzt.

00:10:45: Ich sage das jetzt deswegen, weil ich hatte diese Situation schon ein paar Mal im Notdienst und ich hatte Gott sei Dank so ehrliche Kollegen im Dienst die gesagt haben ui Bitte schick die ins Spital, das möchte ich ambulant in der Praxis nicht entscheiden und nicht kontrollieren.

00:11:06: Und wenn ich mich so umhöre des Themas Sekundäres ertrinken ist ja nicht unbedingt ein Alltagsthema was jetzt regelmäßig jeden Tag vorkommt.

00:11:20: Also es gibt bestimmt ambulante Praxiserste, die da fit sind und die da Schulungen besucht haben.

00:11:27: Aber mit denen ich jetzt Dienst hatte, die haben das ganz offen kommuniziert und haben gesagt du, da bin ich nicht abtodelt, da Bin Ich Nicht fit genug, bitte schick die ins Spital!

00:11:38: Deswegen, ich glaube auch in einem Urlaub oder vielleicht auch am Wochenende zu Hause würde ich vielleicht sogar tendieren zu sagen Geht direkt in ein Kinderkrankenhaus oder ein Kinderspital?

00:11:54: Ja, finde ich gut.

00:11:56: Weil ich glaube das sind auch allein von den Untersuchungs- und Überwachungsmöglichkeiten und wahrscheinlich auch von der ... ja, ich sage jetzt mal Sequenz wie oft so was vorkommt ist es wahrscheinlich schon routinierter als bei einem hausärztlichen Dienst, der das Mal hat

00:12:18: Ja, das denke ich auch.

00:12:19: Ich finde auch... Also ich meine, ein Kinderkörper ist ja wirklich ein anderer Körper als ein erwachsener Körper.

00:12:29: Das finde ich muss man ja auch nochmal sagen und da glaube ich gerade bei so einem Heiklin-Thema sicherlich sinnvoll dass man dann wirklich auch zu jemandem geht der der sich damit auskennt und das dann auch beurteilen kann, wie die Geräusche, die dann eventuell entstehen oder so.

00:12:49: Wie die zu beurten sind?

00:12:50: Welche Richtung das geht?

00:12:53: Also wenn keine Kinderklinik in, ich sage jetzt mal gibt ja auch Destinationen, Feriendestinationen da ist die Kinderklinge auf einer anderen Insel oder in sechs Stunden Fahrzeit entfernt usw.. dann würde ich schon den Pediater aufsuchen vor Ort oder in der Nähe.

00:13:12: Aber vermutlich verweist er nach der ersten Kontrolle, verweißt er dann an das Zentrum.

00:13:22: Könnte man jetzt sagen ja?

00:13:23: Dann kann man sich ja den Umweg sparen und gleich direkt gehen.

00:13:27: aber um Zeit zu gewinnen... ...in diesem Fall wie im Urlaub Eher mal den Arzt in der Nähe aufsuchen und dann weiter, wie direkt losfahren.

00:13:39: In sechs Stunden entfernte Kinderkrankenhaus habe ich schon erlebt dass Leute in Italien sagen Ich gehe hier auf keinen Fall ins Krankenhaus wir fahren jetzt los nach Hause in die Schweiz oder nach Deutschland Und das stellt mir dann so die Nacken haben weil ich dann ich will auf keinen fall das jetzt mit diesem Kind welches vielleicht schon nicht mehr gut atmet, aber noch kompensiert ist.

00:14:06: Jetzt noch den ganzen Weg im Auto durch die Berge auf der Autobahn und möglich noch in Staus mitmachen muss.

00:14:14: das würde ich vermeiden wollen ja.

00:14:17: Das ist ganz toll dass du das sagst und wir werden es auch bei anderen Themen in anderen Sendungen immer wieder und immer wieder ansprechen.

00:14:24: und das ist das auch was die Kritgrad gesagt hat und was die Monika grad gesagt hat mit diesem Kompensieren Kinder kompensieren, das heißt dass sie augenscheinlich einen einigermaßen stabilen Zustand aufweisen.

00:14:43: Das heißt Sie kompenser in eine Situation die eigentlich schon schlecht ist.

00:14:48: Kompensiert Kinder sehr gut und auch relativ lange.

00:14:54: aber wenn sie kippen Also das heißt, wenn der Körper dann nicht mehr kompensieren kann.

00:15:01: Wenn sie kippen, können die jener Situation um was es geht von einem Moment auf den anderen kippe.

00:15:10: Beim Erwachsenen ist es oft mal so dass er sich kontinuierlich verschlechtert und man kann das wie anders abfangen.

00:15:20: Die Kinder, die sind stabil, stabil und auf einmal macht's Klack.

00:15:25: Und sie kippen von einem Moment auf den anderen.

00:15:29: Dann ist es wirklich ganz schlecht!

00:15:33: Deswegen möchte ich die Monika unterstützen in dem was sie sagt Wenn kein Kinderkrankenhaus in der Nähe ist

00:15:42: dann

00:15:43: auf jeden Fall zum Dienst haben den Arzt in der Umgebung Die Ersteinschätzung machen lassen, vielleicht auch schon die Erstversorgung.

00:15:54: Vielleicht schon die erste Medikation.

00:15:57: Vielleicht fängt er direkt mit Antibiotika an und der kann dann auch entscheiden, kann man den Transport privat machen?

00:16:06: Macht man den mit dem Krankentransport?

00:16:08: Lässt man das Kind vielleicht sogar nach Hause fliegen?

00:16:13: Aber das ist eine medizinische Entscheidung, die kann abgewägt werden.

00:16:19: Genau, das finde ich ein sehr guten Input den ihr beide da gegeben habt.

00:16:24: Ja absolut also Kinderkrankenhaus ja wenn es in der Nähe ist aber wenn nicht dann auf jeden Fall zum nächst gelegenen ambulanten Arzt und selbstverständlich egal ob beim Erwachsenen oder beim Kind Wenn die aus dem Wasser kommen und husten und brusten Gutes Indizes, wo man immer gucken kann wie ist die Sauerstoffversorgung?

00:16:50: Die Lippen und die Fingernägelfarbe.

00:16:53: Deswegen das erkläre ich kurz deswegen auch die Anästhesisten bei einer Kose.

00:16:57: Deswegen soll man da keine künstlichen Fingernegel oder Nagellack tragen weil die Finkernägelfarbe wenn die Blass wird Wenn die bläulich wird, dann ist es ein Indiz dass die Sauerstoffversorgung nicht mehr gut ist.

00:17:13: Auch die Lippen wenn sie blass werden, haben Kinder auch mal wenn sie zu lange im Wasser sind und es kalt wird.

00:17:20: aber wenn das nach so einem Vorfall ist wo die Husten und Prusten vielleicht auch nach Luft ziehen Und man merkt die werden blass Die Lippe werden blas Die Fingerniegel werden blast Die werden bläuelig Da sowieso am besten die Sanität anrufen.

00:17:40: Also da wird dann auch nicht mehr diskutiert, gehen wir jetzt zu einem ambulanten, gehen ins Kinderkrankhaus fahren wir noch zehn Kilometer?

00:17:48: oder was machen wir jetzt?

00:17:50: In solchen Fällen wenn das vor Ort so aussieht dass die Lippen und die Fingernägel sich verändern, dass nach Luft gegiemt wird, dass das Husten auch nicht Dann wird die Sanität angerufen.

00:18:08: Du meintest ja noch, Monika.

00:18:12: Am besten noch am gleichen Tag hingehen auch ... Das haben wir jetzt gerade von Danila gehört.

00:18:19: Wenn diese Symptome sich zeigen und dann schon etwas heftiger sind, würdest du denn sogar sagen, wenn so ein Vorfall passiert ist wo man merkt okay die haben Wasserkontakt gehabt sei es in der Pfütze oder in einer kleinen Wanne oder im großen Meer fangen an zu husten, dass man das dann schon gleich zeigen sollte?

00:18:40: oder wie würdest du das beurteilen?

00:18:44: Ja lieber einmal mehr als zu wenig.

00:18:47: Also den Kontakt würde ich auf jeden Fall aufnehmen mit dem eigenen Kinderarzt wenn man Zuhause ist oder die Helplein anrufen wenn man weg ist.

00:18:58: ja doch dass es einfach nicht zu sparsen.

00:19:02: Ich habe mir vorher noch überlegt, die kritische Stimme würde jetzt sagen ja aber... Die Badewanne habe ich eben erst eingefüllt da war auch nochmal ein Badezusatz dabei.

00:19:12: oder der Unfall ist in einem Pool passiert.

00:19:17: super schönes blaues Wasser Alles einwandfrei, sauber.

00:19:23: Da kann ja eigentlich nichts passieren.

00:19:26: Also es geht in erster Linie um das Wasser an sich, dass die Lunge beschädigt weil Wasser gehört da nicht hin nur Luft gehört in die Lungen.

00:19:35: Und das andere ist, dass sauberste Wasser im Pool ist schmutziger wie Wasser im See in der Regel.

00:19:43: Das muss man sich einfach mal geben.

00:19:45: also wenn man weiß in den großen Ferienzentern ist das Wasser die ganze Zeit in diesem Pool und wird immer wieder chemisch gereinigt und Poolwasser ist nicht sauber.

00:19:58: Also Poolwasser in der Lunge wird!

00:20:01: Also fast sicher eine Lungenentzündung generieren.

00:20:05: Das ist eigentlich schon fast klar und da muss man agieren, das kann den Körper fast nicht mehr selber ... das kriegt er fast nicht selbst hin.

00:20:18: Das muss angeschaut werden.

00:20:20: Da muss eine Therapie her wie auch immer.

00:20:23: Das gleist man dann mit den Eltern zusammen auf nach Kompetenzen und nach Fachwissen des Arztes.

00:20:31: Aber ich bin ganz klar dafür, am gleichen Tag so bald wie möglich das mit einem Arzt anschauen.

00:20:40: Ja!

00:20:41: In diesem Sinne wir wünschen euch allen einen schönen Sommer ein genussvollen Sommer.

00:20:48: Genießt es Baden, genießt ihr Schwimmen seid aufmerksam, seid wach seid präsent.

00:20:57: Und wenn, warum auch immer?

00:20:59: mal was nicht nach Plan läuft dann seid nicht charm nimmt euch nicht zurück sondern sucht euch Hilfe geht hin besprecht euch und bespricht euch.

00:21:12: lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

00:21:16: und lasst euch Wenn es nicht zu Hause ist in anderen Ländern Unterstützung geben, auch da haben die Kolleginnen und Kollegen studiert.

00:21:25: Haben ihre Berufe gelernt?

00:21:28: Haben ihre Situationen, die immer wieder auftauchen und sind das sicher gut aufgestellt?

00:21:35: Und ja dann bleibt mir nur noch eine schöne Zeit zu wünschen!

00:21:40: Eine genussvolle Zeit und viel viel Spaß beim Baden.

00:21:45: Alles Liebe, macht's gut.

00:21:47: Schöne Zeit!

00:21:48: Bis bald.

00:21:49: Tschüss.

00:21:50: Vielen Dank Monika.

00:21:51: Tschüs zusammen.

00:21:52: Ciao Daniela.

00:21:53: Danke Daniela und Grit.

00:21:54: Bis bald.

00:21:58: Bei Fragen, Unsicherheiten oder einem unguten Gefühl kontaktieren Sie je nach Tag- und Uhrzeit Ihre eigene Ärztin oder den eigenen Arzt.

00:22:08: Die eigene Hebamme, den eigenen Geburtshelfer oder die eigene Therapeutin – den eigenen Therapeut.

00:22:14: Die diensthabende Notfallapotheke sowie die Telefonnummer des ärztlichen Notfall bzw.

00:22:20: Bereitschaftsdienstes.

00:22:22: Der Podcast gibt keine Heilungsversprechen, der Podcast ist kein Ersatz für eine medizinische Abklärung.

00:22:28: Der Grundgedanke dieses Podcastes ist es eine Unterstützung zu geben die aktuelle Situation besser einzuschätzen in eine stabilere Handlungsfähigkeit zu kommen Zusammenhänge leichter zu verstehen sowie am Ende aufgestellter durch manche unangenehme Situationen zu gehen und zu wissen welche möglichen Anlaufstellen passende Unterstützung geben können.

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