#3 Zecken
Shownotes
Zecken sind längst kein reines Sommerproblem mehr – sie begleiten uns das ganze Jahr. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie du Zeckenstiche souverän meisterst, welche Hilfsmittel wirklich nützlich sind und wie du dich und deine Familie effektiv schützt. Wir teilen unsere eigenen Erfahrungen, räumen mit Mythen auf und zeigen, warum ein Zeckenstich kein Notfall ist, der dich in Panik versetzen muss. Du erfährst, wie du Zecken richtig entfernst, was nach dem Stich zu beachten ist und welche Prophylaxe-Möglichkeiten es gibt. Hör rein und gehe beim nächsten Ausflug entspannter mit dem Thema Zecken um!
Daniela Ammon: https://www.public-health-ammon.com Grit Knapp: https://www.taktil-therapie.ch
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00:00:00: Grit: Herzlich willkommen zum Podcast „Das Kind braucht einen Namen". Der Podcast für Ihre Gesundheitskompetenz am Wochenende, an Feiertagen und nachts um zwei. Mit Daniela Ammon und Grit Knop. Hallo und herzlich willkommen
00:00:19: Daniela: zu unserer neuen Folge. Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt Sommerzeit, Zeckenzeit.
00:00:26: Daniela: Durch die milden Winter in den letzten Jahren ist das Thema Zecke oder Zecken eigentlich 'n Dauerbrenner und somit gehen wir das Thema Zecken heute mal an und besprechen uns: Wie kann man prophylaktisch arbeiten? Wie kann man sich aufstellen, dass man handlungsfähig ist? Was ist, wenn man 'n Zeckenstich hat?
00:00:49: Daniela: Wie geht man damit um? Und dann dementsprechend, auf was achtet man danach? Das besprechen wir heute, das gehen wir zusammen durch. Und dann hoffe ich, dass die oder der ein oder andere sich in Zukunft sicherer und stabiler und ein bisschen aufgestellter fühlt. Zum Thema Zecken. Was ich persönlich, es gibt ja ganz verschiedene Möglichkeiten, 'ne Zecke zu entfernen.
00:01:15: Daniela: Von der Zeckenkarte über die Zeckenzange. Grit, was hat's noch? Zeckenpinzette, Zeckenhaken oder spezielle Schlingen und Lassos habe ich tatsächlich auch noch nachgelesen, dass es so etwas gibt. Ja, also es gibt ja ganz, ganz unterschiedliche Möglichkeiten, 'ne Zecke zu entfernen und, äh, diese Materialien bekommt man ja entweder in der Drogerie oder in der Apotheke sehr unkompliziert.
00:01:43: Daniela: Was ich persönlich, dass man handlungsfähig ist und dass man quasi allzeit bereit ist, was ich praktisch finde, ist, wenn man sich in der Drogerie oder in der Apotheke sich so fünf, sechs Zeckenkarten holt und in jeden Rucksack, in jede Handtasche einfach so 'ne Zeckenkarte steckt, dann hat man die immer dabei, egal wo man ist und auch wenn man dann unterwegs irgendwie eine entdeckt, ist man handlungsfähig.
00:02:12: Daniela: Also das wäre 'ne Sache, wenn einem 'ne Pinzette oder irgendwas anderes lieber ist, dann gerne so. Aber das ist 'ne Möglichkeit, wenn man da einfach in Handtasche, Rucksack, Badetasche, Sporttasche, Mitnehmbeutel sich was reinlegt, dann ist man handlungsfähig und hat da immer was dabei.
00:02:36: Grit: Was ich noch dazu sagen kann, ist, dass ich, äh, auch in einen der, äh, Zeckenvideos auf YouTube, es gibt nämlich ganz viele Videos auch dazu, wie man Zecken entfernen kann.
00:02:46: Grit: Die kann man sich auch unterwegs mal schnell anschauen. Äh, die sind meistens, äh, seriös und, äh, gut erklärt und auch kurz und bündig, sodass man sich das noch mal anschauen kann, wenn es denn so weit ist. Und da wurde auch erwähnt, dass man zum Beispiel Zahnseide, manche haben ja auch Zahnseide mit, dass man auch notfalls, wenn man jetzt eben nicht so 'ne Zeckenkarte oder so was hat, ja eine Zah, also, äh, aus Zahnseide eine Schlinge machen kann oder manche haben ja auch Nähzeug, so Flicknot, wie nennt man das?
00:03:14: Grit: So, so 'n Notkästchen da mit. Und da kann man auch 'n Faden nehmen, beispielsweise. Was
00:03:19: Daniela: ja auch 'ne Möglichkeit ist, äh, neben den ganzen, äh, Karten, Zangen, Schlingen, wie auch immer. Und zwar hatte ich die Situation mal, ähm, mit 'ner Kinderärztin im Notdienst, dass es den Eltern nicht so ganz klar war, ob sich die Tochter was in den Fuß eingelaufen hat im Sinne von Spreißel oder ob's 'ne kleine Zecke ist.
00:03:41: Daniela: Und die Ärztin meinte Das kann man gut mit dem Nagel wie kontrollieren oder probieren, weil 'ne Zecke kann man im Grunde immer mit 'nem Fingernagel abkratzen beziehungsweise spürt man die dann auch gut. Und wenn der Spreißel eingetreten ist, dann spürt man da eben nix mit dem Nagel.
00:04:04: Grit: Aber da stellen ja dann viele die Frage: Hm, kann man da nicht den Kopf irgendwie abreißen oder sonst wie auch immer?
00:04:12: Grit: Absolut. Das ist 'n
00:04:13: Daniela: ganz großes Thema, weil viele haben ja glücklicherweise die Handlungskompetenz und fühlen sich da auch in der Lage, die Zecke selber zu entfernen und machen das auch richtig gut. Und manchmal kommt's einfach vor, dass da was zurückbleibt. Und dann wird die Unsicherheit groß, wie man damit umgehen soll.
00:04:33: Daniela: Und da kann man wirklich beruhigt sagen, da muss man keine Angst haben, wenn da ein kleines Stück von der Zecke zurückbleibt. Man soll da auch bitte nicht zum Pulen und zum Operieren und zum Rumfriemeln anfangen, um das irgendwie rauszubekommen, weil es ist ja so, dass wir verschiedene Hautschichten haben und die älteste Haut, die ist immer ganz oben, also da, wo wir uns quasi berühren können, das ist die älteste Hautschicht.
00:05:03: Daniela: Und alle paar Wochen wird 'ne neue Hautschicht gebildet und die bildet sich unten, also quasi im Inneren des Körpers und schiebt die alten oder die älteren Hautschichten nach oben weg. Das merkt man auch ganz gut, wenn man alle paar Wochen mal beim Duschen, wenn man sich dann mit 'm Handtuch abreibt, gibt's dann wie so Hautschuppen, die abgehen.
00:05:26: Daniela: Und das ist dann eben diese alte Haut, die oberste Schicht, die sich dann löst, weil eine neue Schicht unten gebildet wurden, wurde. Und durch dieses System arbeitet der Körper, wenn dann da was von der Zecke zurückgeblieben sein sollte, arbeitet der das quasi selber raus. Also das heißt, wenn man 'ne Zecke entfernt hat, egal ob da dann was zurückgeblieben ist oder nicht, die Einstichstelle desinfizieren.
00:05:58: Daniela: Oder wenn man unterwegs ist und keine Möglichkeit hat zu desinfizieren, dann mit Wasser und Seife abwaschen. Und bitte nicht rumpulen und versuchen, da irgendwas rauszuoperieren.
00:06:12: Grit: Also kann man zusammenfassen, sicher mal, wenn man, sobald man sie entdeckt hat, einfach mal entfernen. Auch ruhig selbst mal mutig sein.
00:06:19: Grit: Wenn man sich ganz unsicher ist, vielleicht mal ein YouTube-Video angucken. Kann man sogar eingeben, ähm, „Arzt berichtet, wie eine Zecke entfernt wird" oder was weiß ich, was für 'n man, lustigen Suchbegriff man eingibt. Und dann, äh, kann man sich so 'n Video begleitweise ansehen und dann beherzt selber drangehen.
00:06:38: Grit: Absolut. Es gibt auch die
00:06:39: Daniela: Möglichkeit, wenn man sich's gar nicht zutraut, dass man in 'ne Notfallapotheke geht, dass man bei denen vorbeigeht, die zeigen einem das einmal und da ist man dann auch für das nächste Mal gerüstet. Oder was auch 'ne Möglichkeit ist, wenn man irgendwie Freunde, Nachbarn, Familie hat, die 'n Hund oder 'ne Freigängerkatze haben.
00:06:59: Daniela: Also wenn jemand weiß, wie man Zecken entfernt, dann sind es sicherlich die, die das einem auch noch mal zeigen können oder einen da an die Hand nehmen können. Aber man braucht da wirklich keine Angst haben. Und es ist, ja, 'n Zeckenstich ist nix Tolles und ja, 'n Zeckenstich kann auch Folgen haben. Das ist so.
00:07:23: Daniela: Aber nein, ein Zeckenstich ist kein akuter medizinischer Notfall, wo man abends um acht, neun, wenn man sich selber oder das Kind irgendwie die Kleidung abzieht und duscht und dann die Zecke entdeckt, dass man da in die nächste Notaufnahme fahren muss. Das ist- Absolut nicht nötig. Das kann man, wie gesagt, sehr gut selber machen, wenn man sich's gar nicht zutraut, Freunde, Bekannte, Nachbarn oder dann eben in die diensthabende Notfallapotheke.
00:07:57: Grit: Okay, wollen wir das mal so ein bisschen durchspielen. Also man stellt sich vor, man hat da irgendwie das Kind und das soll jetzt, äh, da irgendwie einen Waldausflug machen, äh, mit der Klasse oder mit dem Kindergarten. Was macht man da am besten, damit die überhaupt gar keine Zecken bekommen oder dass man zumindest versucht, einen Zeckenangriff auf ein Minimum zu reduzieren?
00:08:19: Daniela: Also grundsätzlich, wenn man in Wald, hochgewachsene Wiesen oder auch beim Wandern ist, macht es immer Sinn, dass man seinen Kindern oder auch sich selber lange Hosen anzieht.
00:08:32: Grit: Am besten eng anliegend, würde ich sogar sagen.
00:08:35: Daniela: Mhm. Was auch 'ne Möglichkeit ist, dass man die Hosenbeine in die Socken reinsteckt.
00:08:43: Daniela: Sinnvoll ist sicher, dass man mit 'nem Insekten- oder Anti-Insektenspray arbeitet. Ich selber arbeite mit dem von Fafaller, ohne da jetzt Werbung machen zu wollen, aber ich bin damit zufrieden, deswegen darf ich das, denke ich, erwähnen. Ich weiß auch von 'ner Kindergärtnerin, die in 'nem Waldkindergarten arbeitet, die arbeiten mit Antiprur.
00:09:09: Daniela: Die ist damit auch sehr zufrieden und was ich persönlich empfehlen kann, ist Kokosöl. Also ich arbeite so, wenn wir wandern gehen, wenn wir im Wald sind, Waldtageslager und so weiter, dann, ähm, wird sich mit Kokosöl eingecremt, lange Kleidung, grad im Hosenbereich und dann ein Insektenspray.
00:09:34: Grit: Ja, Kokosöl hab ich auch vielerorts gehört von vielen verschiedenen, auch sehr viel gelesen da drüber.
00:09:40: Grit: Am besten unraffiniert und kaltgepresst wird empfohlen. So 'n Biokokosöl, da ist man, glaub ich, ganz gut mit unterwegs. Ja, warum? Weil es enthält Laurinsäure und bei diesem unraffinierten kaltgepressten Bioöl, äh, das enthält halt am meisten von dieser Laurinsäure und diese Laurinsäure mögen die Zecken einfach nicht und deswegen sind sie dadurch abgeschreckt.
00:10:05: Grit: Zu einhundert Prozent ist es dann natürlich auch nicht sicher, wie es mit allen Sachen ist, aber, und jeder reagiert da auch anders drauf. Ähm, ja, man kann das vorher ausprobieren, ob das, äh, gut verträglich auf der Haut ist, aber das sollte auch bei kleineren Kindern kein
00:10:19: Daniela: Problem sein. Genau und bezüglich der Prophylaxe, also in der Schulmedizin gibt's ja die FSME-Impfung.
00:10:27: Daniela: Gegen Borrelien gibt's keine Prophylaxe. Wer mit Homöopathie was anfangen kann. Es gibt, äh, Borrelien und FSME-Nosoden. Da kann man sich, wenn man selber mit Homöopathie was anfangen kann, sich sicher beim Homöopathen beziehungsweise in der Apotheke die Homöopathie berät, sich mal besprechen, wie man das anwendet, wie man das macht und was es da für Möglichkeiten gibt.
00:10:58: Daniela: Grundsätzlich ist es so, dass wenn man einen Zeckenstich hat, man die Zecke entfernt hat, die Einstichstelle desinfiziert hat oder abgewaschen hat, je nachdem, wo man unterwegs ist, dass man das Datum von diesem Tag sich im Kalender fixiert. Man kann auch beim Kinderarzt oder beim eigenen Hausarzt anrufen, dass die das Datum im Patientendossier quasi dokumentieren und dass man dann die Einstichstelle beobachtet.
00:11:28: Daniela: Sollte sich in den Tagen, Wochen danach die Einstichstelle in irgendeiner Weise verändern, dass sie gerötet ist, dass es geschwollen ist, dass es überwärmt ist, dass es schmerzt, man vielleicht auch andere Symptome entwickelt wie Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Erkältungssymptome, Abgeschlagenheit oder man sonst in irgendeiner Form das Gefühl hat, da passt was nicht.
00:11:57: Daniela: Dass man dann auf jeden Fall zum Arzt geht, das anspricht, das zeigt und dass dann dementsprechende Tests gemacht werden.
00:12:08: Grit: Ja, wichtig noch zu erwähnen auf jeden Fall, dass eben diese bekannte Wanderröte, die ja durchaus auftreten kann, ähm, dass die nicht unbedingt an der Einstichstelle oder Einbissstelle, äh, auftreten muss.
00:12:21: Grit: Es kann auch asymptomatisch verlaufen. Ähm, das gibt es, das muss man auch ganz klar sagen. Genau, aber das kann auch andernorts auftreten, auch eine Rötung. Dann, ähm, sollte man immer im, im Hinterkopf haben, dass es da ja mal einen Zeckenbiss gab, dass man da nicht lange auf die Suche geht und dann lieber einmal mehr abtesten, äh, lassen auch vom Arzt.
00:12:41: Grit: Oder man kann auch selbst Tests bestellen über das Internet. Ja, dass wenn solche Symptome auftreten, dass man sicherlich auch mal daran denkt und nicht nur denkt, dass es eben vielleicht einfach eine Erkältung oder drei Tage Fieber oder wie auch immer.
00:12:54: Daniela: Absolut. Bezüglich der Wanderröte kann ich das auch aus der eigenen Praxiserfahrung sagen, dass beispielsweise die Einstichstelle war am Oberschenkel, die Wanderröte begann am Bauch.
00:13:08: Daniela: Ich weiß aber auch und deswegen bin ich da Ein bisschen vorsichtig mit meinen Aussagen, weil ich weiß, dass es auch ärztliche Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich durchaus äußern und sagen, also wenn das Geschehen nicht in der Nähe oder an der Einstichstelle ist, sondern an einem anderen Körperteil, dann hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
00:13:32: Daniela: Ähm, ja, deswegen Es gibt da durchaus manchmal verschiedene Aussagen, aber aus der eigenen Erfahrung und aus dem, was ich schon miterlebt hab, weiß ich oder hab ich miterlebt, dass die Wanderröte auch an 'nem anderen Ort auftreten kann. Das ist so absolut.
00:13:52: Grit: Ja, und auch wenn man sich da dann einfach unsicher ist oder sagt, ja gut, ich weiß halt einfach sonst nicht, woher diese Röte kommt, ich kann mir das einfach nicht erklären, dass man dann einfach auch das noch mal zeigt.
00:14:02: Grit: Es hat ja 'n charakteristisches Aussehen und dass man dann trotzdem noch mal an diese doofe Zecke da denkt und dann vielleicht sagt, gut, wichtig ist auch zu sagen, dass, ähm, ja, wenn es asymptomatisch verläuft und man gar nichts hat und man sich, äh, irgendwo unsicher ist oder auch mehrere Zecken hatte über, über die Saison hinweg, dass man vielleicht sagt, gut, äh, ich möchte das trotzdem mal wissen, ob ich da jetzt 'n Infekt hab oder nicht, der asymptomatisch abläuft.
00:14:29: Grit: Dann kann man sich Ende des Jahres vielleicht auch mit 'nem Selbsttest oder bei 'nem Arzt, äh, ja, noch mal vergewissern, ist da jetzt, äh, hat da jetzt was stattgefunden oder nicht an Infektion oder Übertragung. Aber noch mal zurück. Jetzt kommt man da aus 'm Wald wieder, das Kind kommt daher. Was, was machen wir dann?
00:14:48: Grit: Was machen wir dann? Das Kind kommt aus'm Wald zurück. Was machen wir dann,
00:14:52: Daniela: wenn das Kind aus'm Wald kommt? Als Allererstes absuchen, grade auch im Kopfbereich unter den Haaren. Also wirklich konsequent absuchen, die Kleider ausschütteln und ja, dann ist man da eigentlich schon mal auf der sicheren Seite, wenn man da zeitnah wirklich guckt.
00:15:15: Daniela: Und bezüglich von der Handhabung: Es gibt Länder und Ärzte, die einen sogenannten One Shot, also eine Einmalgabe Antibiotika geben nach jedem Zeckenstich. Ist jetzt bei uns im deutschsprachigen Raum nicht üblich und keine gängige Praxis. Vielleicht wird da individuell bei der einen oder anderen Situation entschieden, wenn man weiß, dass diverse chronische Vorerkrankungen bestehen, dass, äh, das Immunsystem geschwächt ist, dann wird es sicherlich noch mal individuell angeguckt.
00:15:55: Daniela: Aber grundsätzlich wird es bei uns nicht als gängige Praxis gehandhabt. Aber es gibt es und ich wurde damit auch schon konfrontiert, ob das bei uns nicht auch so gehandhabt wird, weil beispielsweise in den USA ist es so Also bei uns ist es nicht so im deutschsprachigen Raum. Da wird es nicht so gehandhabt, sondern es wird beobachtet, es wird abgewartet und sollten Symptome in irgendeiner Weise auftreten, dann wird kontrolliert.
00:16:31: Daniela: Und als Prophylaxe gibt es eben in der Schulmedizin die FSME-Impfung und in der Homöopathie gibt es die Nosoden. Was noch 'ne Möglichkeit ist: Manche erwähnen, die Zecke aufzubewahren, um die dann einschicken zu können, wenn Symptome kommen. Ist die Frage-
00:16:52: Grit: Ja, kann man machen, muss man aber nicht. Wie sinnvoll
00:16:54: Daniela: das
00:16:55: Grit: ist.
00:16:55: Grit: Also ne, dann schickst du ja echt alle drei Minuten da vielleicht, wenn's blöd kommt und du dann immer wieder dir 'ne Zecke einfängst, weil du halt viel draußen bist oder so oder jeder aus der Familie mal eine einfängt, dann schickst du da ständig irgendwelche Zecken ein.
00:17:10: Daniela: Ja.
00:17:10: Grit: Kann man, kann man machen, um sich zu vergewissern, hat die jetzt da Borrelien oder nicht, aber das heißt ja noch lange nicht, dass wenn sie Borrelien hat, dass sie dann auch- Richtig.
00:17:18: Grit: -reininfiziert hat. Ja. Und dann, ja, insgesamt glaube ich, kann man zusammenfassend sagen, es ist halt wirklich, äh, sau doof, auf gut Deutsch gesagt, wenn die einen so beißt. Schön ist es nicht, aber es ist jetzt auch kein Weltuntergang. Und wenn man da so ein paar Präventivmaßnahmen trifft, dann kann man das Ganze mal ein bisschen reduzieren und danach eben absuchen und ja, wenn das so weit ist, gut entfernen.
00:17:44: Grit: Äh, wird beschrieben ja eben in Videos und ansonsten wirklich direkt an der Hautstelle mit der, mit der Zeckenkarte langsam nach oben ziehen und dann ist sie gut entfernt und dann, ja, und dann heißt es abwarten.
00:18:00: Daniela: Es wird natürlich auch, äh, viel gesprochen und geschrieben mit neuen Zeckenarten, mit neuen Infektionsvarianten und so weiter.
00:18:10: Daniela: Und am Ende ist es einfach wichtig, dass man sie möglichst zeitnah entdeckt, zeitnah entfernt und dann dementsprechend mit der Einstichstelle umgeht und die reinigt.
00:18:25: Grit: Dann hoffen wir mal, dass das jetzt so ein bisschen dazu beigetragen hat, etwas Ruhe zu bewahren. Und, ähm, das war's jetzt von unserer Seite eigentlich, was wir euch so mitteilen wollten bezüglich der Zeckeninvasion, der man manchmal ausgesetzt ist oder auch nicht.
00:18:43: Grit: Und, ähm, ja, auf ein nächstes Mal von meiner Seite.
00:18:47: Daniela: In diesem Sinne eine gute Zeit, eine genussvolle Zeit auch im Wald. Macht's gut. Bis dann. Tschüss. Tschüss. Bei Fragen, Unsicherheiten oder einem unguten Gefühl kontaktieren Sie je nach Tag und Uhrzeit Ihre eigene Ärztin oder den eigenen Arzt, die eigene Hebamme, den eigenen Geburtshelfer oder die eigene Therapeutin, den eigenen Therapeut, die diensthabende Notfallapotheke sowie die Telefonnummer des ärztlichen Notfall- beziehungsweise Bereitschaftsdienstes.
00:19:23: Grit: Der Podcast gibt keine Heilungsversprechen. Der Podcast ist kein Ersatz für eine medizinische Abklärung. Der Grundgedanke dieses Podcasts ist es, eine Unterstützung zu geben, die aktuelle Situation besser einzuschätzen, in eine stabilere Handlungsfähigkeit zu kommen, Zusammenhänge leichter zu verstehen, sowie am Ende aufgestellter durch manche unangenehme Situation zu gehen und zu wissen, welche möglichen Anlaufstellen passende Unterstützung geben können.
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