#9: Apotheke-Ein Raum der Heilung?

Shownotes

Apotheke-Rezeptabgabestelle mit Drogerieeinkaufsmöglichkeit, oder ein Ort des Vertrauens, der eingehenden Beratung, wo durch individuell erstellte Rezepturen Heilung möglich ist? Gibt es sie noch, die "Giftmischer"? Oder ist alles standardisiert und Massenware? Was waren die ursprünglichen Aufgaben und was sind die Aufgaben heute, der ApothekerInnen? Fragen, die wir mit der langjährigen Apothekerin und Heilpraktikerin Elisabeth Zehetbauer beleuchten.

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00:00:00: Grit: Herzlich willkommen zum Podcast Das Kind braucht einen Namen. Der Podcast für Ihre Gesundheitskompetenz am Wochenende an Feiertagen und nachts um zwei. Mit Daniela Amon und Grit

00:00:14: Daniela: Knopp. Hallihallo Hallöchen und herzlich willkommen zu unserer neuen Folge und Trommel Wirbel, Aolawelle, es ist soweit wir haben unseren ersten Gast.

00:00:30: Daniela: Wir sind heute zu dritt.

00:00:31: Grit: Yay!

00:00:34: Daniela: Und zwar haben wir heute die Elisabeth Zeltbauer bei uns. Elisabeth Zeltbauer ist Apothekerin, Heilpraktikerin und wird uns heute erzählen was eigentlich die Urgeschichte Die Uraufgabe der Apotheker ist, wie sich das alles gewandelt hat. Weil heutzutage könnte man meinen, eine Apotheke ist ausschließlich dafür da, man geht rein, gibt sein Rezept ab, bekommt sein Medikament und geht wieder.

00:01:04: Daniela: Aber das war... Viele, viele Jahrzehnte und Jahrhunderte gar nicht der Fall. Früher hießen sie ja auch die Giftmischer. Und die Elisabeth ist eine, die das alles noch erfahren hat, gelernt hat, die den ganzen Wandel miterlebt hat und die jetzt ihr ganz eigenen Weg gefunden hat, damit umzugehen. Herzlich willkommen, Elisabeth.

00:01:27: Daniela: Hallo. Hallo, herzlich willkommen. ,

00:01:29: Elisabeth: vielen Dank. Vielen Dank für die Einladung Dankeschön Ja,

00:01:34: Daniela: wir freuen uns sehr, dass du da bist. Du bist unsere, wie sagt man das jetzt, politisch korrekt, was ist die weibliche Form von Gast? Gästin? Gästin, das ist jetzt nicht dein Ernst Nein was? Es ist wieder

00:01:50: Grit: so weit, wenn

00:01:52: Daniela: man es ganz korrekt machen will, ist man am Ende der Mob.

00:01:56: Daniela: Was ist, gibt es eine weibliche Form von Gast, gibt es das?

00:02:00: Elisabeth: Habe ich noch nicht gehört.

00:02:01: Daniela: Ich würde einfach mal Nein sagen. Also, wir sehen, wie wir sind. Elisabeth ist da und ist weiblich. Wir sind das erste Mal heute zu dritt und wir freuen uns. Und ja, fang doch mal ganz klassisch damit an, was... Was waren oder was sind denn eigentlich die Aufgaben oder die Zuständigkeitsgebiete von einer Apothekerin von einem Apotheker?

00:02:36: Elisabeth: Ja, also ich möchte mich nochmal ganz kurz vorstellen. Ich bin Elisabeth Seepau, habe eine Apotheke geleitet über 31 Jahre in Bayern. Und die habe ich letztes Jahr aufgegeben und habe natürlich ein Riesenrepertoire an Erfahrung, was Apotheker sein betrifft. Oder Apothekerinnen sein betrifft genau. Die Aufgabe von der Apotheke ist, eine Anlaufstelle zu haben, dass man Medikamente kriegt was der Arzt verordnet.

00:03:06: Elisabeth: Das war früher so, dass man Rezepturherstellungen hat und die klassische Beratung macht. Also, dass man einfach die Leute dort abholt wo sie stehen. Viele wussten ja, Bestimmte Sachen einfach nicht zusammenhänge. Mittlerweile sind die Leute ja mehr mit dem Internet beschäftigt dass sie sich selber informieren können.

00:03:28: Elisabeth: Aber so ist man halt zum Apotheker gelaufen und hat mir dort einfach dann die Fragen gestellt und dann sich, ob es sich Sorgen waren oder egal was das war, der Mensch ist in die Apotheke gegangen als Kommunikationstreffpunkt und auch zur Rezeptbelieferung oder was tut dem Menschen gut, wenn er das und das Wehwehchen hat und so weiter und das Wissen und das Know-how von einem Apotheker, der ja praktisch das alles lernt die ganzen Strukturformeln im Studium, das ist natürlich dann der ganze Background, dass man dann eine professionelle Auskunft geben kann.

00:04:09: Daniela: Du gehörst ja noch zu denen, die das auch richtig gelernt haben mit diesen Rezepturen herstellen und mit, ja, wenn man das so sagen will, nicht eigenen Medikamente im Sinne von Tabletten aber im Sinne von... Ja, Phytotherapie oder im Sinne von Salben oder im Sinne von Tinktur oder, oder, oder. Ist es heute noch so?

00:04:35: Daniela: Weil, also man hat ja heutzutage schon das Gefühl, dass eine Apotheke man gibt das Rezept ab, holt sein Medikament und hat dann noch so ein bisschen Drogerieauswahl also so ein bisschen Einkaufsmodi und das war es dann. Aber das ist es doch nicht alleine.

00:04:55: Elisabeth: Früher haben wir sehr viele Rezepturen gehabt, also Salben rühren, Tinkturen mischen, Pflanzen auspressen Tabletten herstellen, Dragees herstellen, das haben wir alles gemacht.

00:05:07: Elisabeth: Und mittlerweile sind die Vorschriften so hoch geworden, weil die Pharmaindustrie da tatsächlich, die haben die Vorschriften dass sie halt bestimmt, Protokolle führen müssen und die Apotheken müssen das mittlerweile auch und sodass das dann einfach der Aufwand so hoch ist, dass man, wenn man zum Beispiel eine Theemischung macht, dass man einen halben Tag braucht, damit die Kamille, Lavendel und irgendeinen anderen Hopfen Blüten oder sowas zusammen mischt dass ich dann protokolliere, Dass das dann schon die Wirkung hat, die praktisch vorgegeben ist.

00:05:41: Elisabeth: Also ich muss schreiben, dass die Kamille schon Kamille ist. Ich muss nachweisen, dass das, ich muss das prüfen, ich muss das alles nach dem Arzneibuch nach den Regeln der Kunst, alles nochmal schauen, ist das jetzt Kamille oder nicht? Und hat das die Wirkung und so weiter. Also ich muss nachweisen, dass die Kamille die Kamille ist.

00:05:59: Elisabeth: Und da hört es eigentlich auf im Apothekerberuf. Und das ist halt... Die Leidenschaft wenn man Apothekerin ist, ist einfach das Mischen, also die Hexenküche. Das ist einfach, dass man ein Heilmittel herstellt, das dem Menschen gut tut. Das war immer so mein Anliegen und es war immer so mein Herzblut oder ist nach wie vor.

00:06:22: Elisabeth: Dass man einfach was herstellen kann. Ich kann theoretisch alles nachbauen, was jetzt mittlerweile nicht mehr auf dem Markt ist. Außer so spagyrische Sachen, die man halt einfach hundertmal schütteln muss und verarschen muss und so weiter und so weiter. Da gibt es so bestimmte Methoden Aber ich kann sehr viele Sachen nachbauen.

00:06:37: Elisabeth: Es ist eine reine Geldfrage.

00:06:39: Grit: Aber wie ist das denn dann gewesen? Also ich meine, gab es dann eine Verordnung auf einem Rezept von einem Arzt, der hat dann gesagt, das und das braucht die Person und dann habt ihr das angemischt selber? Also weil du sagst nach Rezepturen oder wie ist das denn früher gewesen?

00:06:56: Grit: Ich weiß es wirklich nicht.

00:06:58: Elisabeth: Also in den Arzneibüchern waren ja zum Beispiel der Schwedenbitter oder sowas war dann irgendwie aufgeführt und dann hat man halt den gemischt und dann war das einfach, Nach den Standardzulassungen und die hat man dann einfach mischen können für den Menschen. Also entweder hat der Arzt eine Verordnung rausgeschrieben und die Krankenkassen übernehmen das und so weiter oder der Heilpraktiker schreibt auf, er möchte gerne die und die Salbe haben oder er braucht jetzt irgendein Mittel, damit irgendwie...

00:07:25: Elisabeth: Die Hornhaut weggeht oder sowas mischen wir irgendwas zusammen in bestimmten Prozentsachen, also eine zielweise Linie oder sowas zum Beispiel und dann haben wir uns raussuchen können nach der Standardzulassung, dass wir mir dann was mischen, ohne dass wir es protokollieren mussten.

00:07:39: Daniela: Also man konnte auch als Privatperson quasi in die Apotheke gehen, konnte sein Leiden seine Probleme darlegen und dann war auch die Apothekerin der Apotheker, die Ansprechperson, die Anlauf, Person, die dann sagen konnte, ich mische dir im wahrsten Sinne des Wortes was zusammen.

00:07:59: Elisabeth: Das ist natürlich eine Sache des Vertrauens. Zumindest in meiner Apotheke war das so, dass die Leute gekommen sind und gesagt haben, gib mir irgendwas, das wieder irgendwie leichter wird. Irgendein Heilmittel, wissen Sie doch, mischen Sie mir irgendwas. Und so ist es halt einfach dann ein Produkt entstanden und dann hat man sich unterhalten, man hat den Menschen erfasst Und dann ist der Mensch schon mal viel erleichterter rausgegangen aus der Apotheke.

00:08:25: Elisabeth: Das war früher das Apothekenbild.

00:08:28: Grit: Und wann hat sich das geändert? Also wodurch hat sich das geändert? Sorry, dass ich dich da unterbreche. Das

00:08:33: Elisabeth: hat sich geändert durch die Vorschriften Die Vorschriften also es ist so dass die Sachen sind nicht mehr auf dem Rezept verordnet worden. Also früher hat der Arzt verordnen können und hat auch Rezepturen verordnen können und dann haben die Leute bloß einen bestimmten Beitrag zahlen müssen, dass sie halt sich selber das dann nur leisten konnten.

00:08:54: Elisabeth: Also über Rezept haben sie dann einfach die Rezepturen erhalten und wir haben das über Krankenkassen abrechnen können. Und mittlerweile sind die Sachen, die ja nicht verschreibungspflichtig sind, nicht mehr auf Rezept erhältlich. In Deutschland zumindest.

00:09:08: Daniela: Wie ist es denn mit der Beratung heutzutage Weil früher hat man ja den Menschen seiner Ganzheit wahrgenommen, aufgenommen, hat Tinkturen für ihn individuell zusammengestellt.

00:09:20: Daniela: Und jetzt heute sind die ganzen Rezepturen massentauglich vorpräpariert. Wie ist es jetzt heute? Mit der Beratung wie holt man jetzt die Menschen noch ab oder wie gestaltet man das?

00:09:36: Elisabeth: Früher hat die Apotheke die Beratungsfunktion als Dienstleister, als Anlaufstelle, als Kommunikationszentrum zu sehen und heute.

00:09:46: Elisabeth: Heutzutage ist die Apotheke bloß noch ein Verkaufsraum, der einfach bloß Medikamente abgibt. Also abholen von einem Patienten ist nicht mehr. Also Teil der Gesundheitsmaschinerie ist man schon lange nicht mehr in der Apotheke. Und es war aber früher so, dass man einfach dann den Menschen wahrgenommen hat und damit auch empathisch beraten konnte und damit auch das richtige Mittel finden konnte

00:10:16: Grit: Kann man denn jetzt noch eine Beratung haben, wenn man das wünscht?

00:10:21: Grit: Also kann man sagen, habt ihr da was? Also gibt es Leute, die das noch können de facto in der Apotheke? Nein Es

00:10:29: Elisabeth: wird auch nicht mehr geschult, im Studium sowieso nicht. Das ganzheitliche Aufstellen ist praktisch reines Privatvergnügen. Also entweder man beschäftigt sich damit, aber an sich ist der Apotheker nur ausgebildet für die Pharmaindustrie Für diese Sachen und ich verurteile nicht die Pharmaindustrie, überhaupt nicht.

00:10:50: Elisabeth: Also für mich ist einfach beides wichtig, dass man sowohl also dass man alles zum gleichen Anteil vertritt. Das heißt, Vitamin D ist ja auch chemisch gesehen, Chemie aber trotzdem Dem Dienst, dem Menschen, dass er einfach wieder ganzer wird, gerade in den dunklen Wintermonaten. Und das ist also nichts Schlechtes auch kein Beta-Blocker ist auch nichts Schlechtes aber es ist einfach so, es gehört eigentlich in die Apotheke wieder zurück, dass man das Ganze bedient, also von Tinkturen zu ursprünglichen Sachen, dass man einfach so ein ganzes Nelkenöl hilft, einfach bei Zahnschmerzen oder sowas dass man das nur weiß.

00:11:29: Elisabeth: Und dass man bestimmte Mittel einsetzen kann und dass man breiter aufgestellt ist. Also, dass man die Natur nicht vor die Haustür vor die Apotheke stellen kann. Das funktioniert nicht. Also, das gehört in den Raum, in den Heilungsraum eigentlich. Das ist eine heilige Sache Ein heiliger Arbeitsraum, der den Menschen ganzer machen kann.

00:11:51: Elisabeth: Das ist meine Auffassung zur Apothekerschaft. Also habe ich das auch immer verstanden nur wird das dann nicht bezahlt. Also das Problem ist dann, ich kann mir keine Stunde für einen Menschen herbeizahlen Nehmen, damit ich dann die Beratung so ausführlich mache, wo es praktisch wirklich alles vorliegt.

00:12:08: Elisabeth: Dafür reicht es nicht mehr. Wie

00:12:10: Daniela: erlebst du die Verbindung zwischen Schulmedizin, Naturheilkunde in der täglichen Arbeit in der Apotheke? Weil es gibt ja schon Apotheken, die Phytotherapie oder Homöopathie oder Ähnliches zusätzlich anbieten neben der klassischen Therapie Pharma-Beratung oder Medizin Schulmedizin.

00:12:32: Daniela: Wie erlebst es du oder wie hast es du erlebt in diesen Jahrzehnten der Apothekerin sein?

00:12:39: Elisabeth: Für mich ist wichtig, dass wir erkennen, dass die Natur intelligenter ist als die Chemie. Und die Chemie praktisch nur einen Versuch startet dass sich die Dass man der Natur nahe kommt. Das ist praktisch die Basis für mich, dass ich sagen kann, das ist praktisch die Voraussetzung dass man überhaupt Mittel anbieten kann.

00:13:04: Elisabeth: War das die Frage?

00:13:06: Daniela: Ja, auch. Und wie ist es so dieses Zusammenspiel von Schulmedizin und Naturheilkunde in den Apotheken? Findet das statt? Darf das überhaupt stattfinden Oder ist Ist das apothekenabhängig oder wie läuft

00:13:24: Elisabeth: das? Ja, also es ist eine Seltenheit geworden, weil es einfach, wie gesagt, es wird nicht bezahlt und damit ist es einfach, wird das aus der Apotheke verschwinden langfristig Das wird auch nicht verlangt und es wird auch nicht irgendwie, das ist vertrieben worden, sage ich jetzt mal so.

00:13:43: Elisabeth: Und... Es gehört aber eigentlich beides dazu. Es muss ja einfach insgesamt eine Gesamtheit angeboten werden. Dafür steht ja zur Verfügung, alle Heilmittel in der Apotheke. Also damit der Mensch wieder ganzer wird, das ist die Idee eigentlich. Apotheker.

00:14:01: Daniela: Macht es einen Unterschied, ob man eine freie Apotheke ist oder ob man einer Apothekenkette angehört?

00:14:09: Daniela: Also es gibt ja immer mehr Apothekenketten und es gibt ja immer weniger freie Apotheken Das ist ja auch bei Arztpraxen so. Das erlebt man ja in allen möglichen Genres. Aber ist Ist das ein Unterschied, ob man eine freie Apotheke ist oder ob man einer Kette angehört?

00:14:30: Elisabeth: Ja, also ich hatte eine Apotheke, die hat nur mir gehört.

00:14:35: Elisabeth: Also ich habe in keinem Großhandel oder irgendeiner Kette angehört und ich konnte dann einkaufen was ich wollte. Aber die Konditionen waren dann so schlecht für mich, dass ich halt einfach dann nicht die Konditionen gekriegt habe, weil ich ja praktisch da nicht mitlaufe in dem ganzen Pool. Also das heißt, ich habe einfach nicht die gleichen Konditionen gekriegt als wenn irgendeiner der vier Apotheken hat und einkauft, der hat natürlich dann eine ganz andere Geschichte.

00:15:02: Elisabeth: Und vor allem hat der die Vorgaben, was er dann verkaufen sollte. Und ich habe ja praktisch auch in einer Apotheke gearbeitet, auch im letzten Jahr noch und habe dann einfach für mich selber, ist mir schon vorgegeben worden, dass es eigentlich geschickter ist, wir verkaufen jetzt dieses oder jenes weil da haben wir jetzt so viele Sachen da, da haben wir den ganzen Keller voll, also soll man eigentlich den Schwerpunkt auf das legen, ist keine freie Beratung möglich gewesen.

00:15:31: Grit: Kann ein Apotheker schrägstrich in, ist sie heute dazu in der Lage, einen Kunden zu beraten in Bezug auf Wechselwirkungen jetzt zur Naturwirkung Zur Naturheilkunde, aber auch zu den Medikamenten untereinander. Also es gibt ja oft, also ich habe Patienten in meiner Praxis die haben wirklich teilweise 6, 8, 10, 18 verschiedene Medikamente.

00:16:01: Grit: Ist das so, dass dort dann auch der Apotheker oder eben derjenige der eine Apotheke schafft, Der ein Auge da drauf hat, ist das heutzutage noch? Er

00:16:11: Elisabeth: hat die Beratungspflicht. Also das muss er sagen. Und es ist ja, am Computer leuchtet das ja mittlerweile auch, wenn eine Wechselwirkung vor, also wenn hier aufkommt.

00:16:21: Elisabeth: Also wenn aber zehn Leute gleichzeitig was wollen, dann ist halt einfach so, achten sie drauf, dass sie halt, was weiß ich, einen Abstand einnehmen oder sowas dass sie einfach das nicht gleichzeitig alles auch einnehmen. Das ist Dann auch schon eine Beratung. Also man kann eine Beratung so machen oder man kann eine Beratung so machen.

00:16:38: Elisabeth: Aber Wechselwirkungen, das müsste man eigentlich sagen.

00:16:41: Daniela: Wie ist es von den Fachlichkeiten ich sage jetzt mal länderübergreifend, also jetzt allein im deutschsprachigen Raum, gibt es da Unterschiede oder ist es in jedem Land gleich? Das ist

00:16:55: Elisabeth: kulturell unterschiedlich. Also ich sage jetzt mal, Aspirin wird es überall geben, das ist das bekannteste wohl, also wo man da jetzt keine Werbung macht in dem Sinn, sondern das gibt es in jedem Land, also selbst irgendwo in Asien im Hinterland oder so gibt es Aspirin oder Paracetamol Der Unterschied ist halt einfach dieses Know-how, was passt zu was und zu welcher Menschen.

00:17:17: Elisabeth: Also ich sage jetzt mal, wenn ich jetzt zehn verschiedenen Menschen vor mir stehen habe, dann passt halt manchmal das Aspirin nicht. Oder man muss die richtige Frage stellen, nehmen sie sonst noch Blutverdünnungsmittel? Dann muss man halt einfach, dann kann ich nicht einfach irgendein Aspirin nehmen Und das muss aber auch der Apotheker in der Schweiz wissen, in Frankreich wissen und in England, weil Aspirin einfach Blutverdünnung macht.

00:17:41: Elisabeth: Das müsste jede Apotheke eigentlich den Hinweis geben.

00:17:45: Daniela: Aber es ist auch unterschiedlich nicht nur was die Beratung angeht sondern es ist auch unterschiedlich was ich für Medikamente bekomme oder was rezeptpflichtig ist oder nicht. Das ist auch nicht in jedem Land gleich. Ja

00:17:59: Elisabeth: genau. Allein der Unterschied zwischen Österreich und Deutschland ist ja schon so, dass wir, wenn ich das Beispiel bringe also so ein Blutdrucksenker, den haben wir früher in Deutschland gehabt.

00:18:10: Elisabeth: Also ich darf da, glaube ich, keinen Namen nennen. Aber es ist so, dass man halt das jetzt in Österreich machen darf. Das heißt, wir haben dann ein Importgesetz, das dann heißt, wir können das schon importieren, kostet dann mehr und so weiter, nur weil es auf dem deutschen Markt nicht mehr hergestellt werden darf.

00:18:25: Elisabeth: Genau. Und dann gibt es halt da unterschiedliche Möglichkeiten Sachen Der eine sagt, es ist apothekenpflichtig der andere sagt, es ist verschreibungspflichtig und so weiter. Jedes Land hat dort seine eigenen Gesetze.

00:18:37: Daniela: Und wie ist denn das zum Beispiel... In der Medizin gibt es ja einen Notdienst, den gibt es ja bei den Apothekerinnen und Apothekern auch.

00:18:46: Daniela: Ihr macht ja auch Notdienst. Genau.

00:18:49: Elisabeth: Das heißt, es gibt immer eine

00:18:51: Daniela: Apotheke

00:18:52: Elisabeth: alle

00:18:53: Daniela: vier Wochen.

00:18:55: Elisabeth: Mittlerweile wird das ja über so einen Algorithmus erstellt, sodass das passieren kann, dass man praktisch drei Tage hintereinander einen Notdienst haben muss. Das ist unterschiedlich einteilt Bayernmäßig war es immer alle vier Wochen.

00:19:09: Elisabeth: Mittlerweile ist es so dass das seit dem letzten Jahr so ist, dass tatsächlich zwei Tage hintereinander oder sogar drei Tage hintereinander. Die Anzahl der Notdienste im Jahr mit 52 einmal im Monat ist nach wie vor vorhanden Es entspricht den Wochen des Jahres. Und von daher ist es so dass da, ob jetzt dann zwei auf einmal oder drei Drei auf einmal ist dann wurscht weil dann hat man im nächsten Monat dann das nicht.

00:19:35: Elisabeth: Aber es ist jeden Tag eine Apotheke offen.

00:19:40: Grit: 24 Stunden. Und dürfen denn auch noch Testungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel der Vitamin D-Test Spiegel oder irgendwelche anderen Spiegel, dürfte das ein Apotheker oder eine Apothekerin vornehmen?

00:19:59: Elisabeth: Wenn es zum Beispiel mit Blut zu tun hat, dann braucht man einen Hepatitis-Test.

00:20:05: Elisabeth: Da muss man eine Hepatitis-Spritze haben, weil mit Blut und Blutprodukten in der Apotheke zu handeln, da brauchen die Angestellten dann alle eine Impfung Das ist möglich, das kann man beantragen und das nennt sich dann so pharmazeutische Dienstleistungen. Das ist möglich.

00:20:23: Daniela: Und in diesem Notdienst, es kommt wahrscheinlich immer ein bisschen darauf an, wo man gerade wohnt und wer gerade Notdienst hat, kann ja unter Umständen dann auch eine gewisse Entfernung sein.

00:20:34: Daniela: Und je nachdem wenn man jetzt, Da Magen-Darm-Grippe hat, geht man ja nirgendwo hin. Gibt es die Möglichkeit, Lieferdienste, machendes Apotheken, gibt es Lieferdienste, dass man sich die Sachen nach Hause... Bringen lassen kann im Zweifelsfall? Nein,

00:20:50: Elisabeth: bei Notdiensten nicht. Da gibt es dann ein Taxi wo man dann sagen kann, also bestellen Sie sich ein Taxi dann wird das praktisch zu dem hingefahren.

00:20:57: Elisabeth: Die Möglichkeit besteht schon. Also bei Durchfall oder sowas genau. Meistens hat man halt einfach im Notdienst, das wird gesehen, also Apotheken Notdienste, also wenn einer wirklich eine Not Fall ist, dann ist das ja ein Selbstverständnis dass man sagen kann, hier haben sie ihre Medikamente, dann wird es leichter Also es ist ja oft einmal so, dass da gerade am Abend, wenn die Ärzte zu haben, dass dann irgendwas ist.

00:21:20: Elisabeth: Aber es gibt auch Leute, die das sehen wie so eine Tankstelle, die ja praktisch bis um 24 Uhr aufhört und dann kann man da kommen und alles bestellen und alles. Nehmen und irgendwie die Dienste beanspruchen ohne Hintergrund, also ohne dass irgendein Notfall ist. Und das ist natürlich dann schon eher Missbrauch dieser Dienstleistung.

00:21:43: Daniela: Und wie ist es, weil du gesagt hast, wenn die Ärzte zu haben, es kommt ja immer wieder mal vor, dass... Dass man das verpasst dass der eigene Arzt in Urlaub geht oder nicht offen hat oder wie auch immer und das eigene Regelmedikament, was man jeden Tag nimmt, ausgeht und man bräuchte ein neues Rezept. Was ist es mit diesem Medikamentenvorbezug und ist es apothekenabhängig oder personenabhängig oder an was ist es geknüpft mit diesem Medikamentenvorbezug Ja.

00:22:18: Elisabeth: Also Medikamentenvorbezug gibt es quasi nicht, also das ist verschreibungspflichtig und damit gibt es einfach immer in der Arztpraxis einen Ersatzmann, das heißt, Eine Urlaubsvertretung. Und wenn es keine Urlaubsvertretung gibt, dann gibt es eine Klinik wo man dann den Menschen tatsächlich da hinschicken muss.

00:22:36: Elisabeth: Es ist in der Eigenverantwortung des Menschen, wenn er es übersehen hat, dass er dann einfach zur nächsten Möglichkeit, möglichen Stelle, wo man dann an einen Arzt kommt, dass man dann erst das Medikament rausgeben kann, weil das kann fatale Folgen haben für den Apotheker, wenn der das rausgibt. Es sei denn, es ist ein Notfall in Form von, es ist ein Asylverfahren Der vor mir steht, der sein Döschen noch dabei hat und das irgendwie durch dieses Guckloch von der Apotheke zeigt, dass er das Ding hat und schon fast am Ersticken ist, dann ist das so ein Notfall, dass ich ihm, wenn ich das Medikament da habe, geben kann.

00:23:09: Elisabeth: Aber das wäre praktisch der krasseste Fall. Also bevor der stirbt, gibt es dann das Gesetz. Also dann muss ich ihm das rausgeben, aber nur unter der Bedingung Genau.

00:23:18: Grit: Und

00:23:19: Elisabeth: nicht, weil er es übersehen hat. Also man darf es nicht einfach so rausrücken. Das ist dann, das kann im Kopf dem Apotheker die Approbation kosten.

00:23:28: Elisabeth: Weil ein Arzt in der Klinik ist immer erreichbar. Und selbst wenn der dann 10 Stunden warten muss, völlig egal, aber der kommt dann schon irgendwann zu seinem Medikament und das haben wir dann auch gemacht, dass man die Leute dann Zur nächsten Klinik geschickt haben, wenn irgendwie kein Arzt erreichbar war.

00:23:43: Daniela: Und was denkst du, wie kann eine Apotheke in der heutigen Zeit noch zu einem Ort des Vertrauens werden?

00:23:51: Elisabeth: Das ist nur, wenn es inhabergeführte Apotheke ist, aus meiner Sicht. Also wenn einer wirklich nur ein Herz braucht Blut hat und tatsächlich allumfassend auch für die Menschen dann dasteht und den praktisch auch betreut.

00:24:05: Elisabeth: Also es gibt ja da verschiedene psychische Stimmungen des Menschen und da bin jetzt zum Beispiel, was weiß ich, der Mann von einer Dame mit, naja was weiß ich, mit 80 der Mann gestorben ist und dann kommt die Frau und die kommt jeden Tag und so weiter. Die geht nur da zu dem Apotheker, der sie auch anhört, also als Anlaufstelle.

00:24:26: Elisabeth: Okay Und als Vertrauensstelle. Und die ganzheitliche Betreuung eigentlich, also es ist halt, Eigentlich ist die Apotheke ein Werkstück, wo man nicht nur etwas kaufen kann, sondern wo man einfach hingehen kann, wie beim Pfarrer auch, dem man einfach psychisch etwas erzählen kann, der dann sagt Und erleichtert wie der rausgeht.

00:24:53: Elisabeth: Das habe ich erfahren über die Jahre. Und das ist eigentlich das, wo die Menschen auch heutzutage hungern. Die haben ja tatsächlich die Sehnsucht nach einer Stelle, wo man wirklich verstanden wird, wo man einfach, wo noch einer hinhört. Und nicht, also sonst kann man ja jede Apotheke, die online irgendwas anbietet kann man ja dort bestellen.

00:25:14: Elisabeth: Aber es ist nicht das Gleiche Ich sage jetzt mal, mit dem Apotheker slash Heilpraktikerin, da wenn ich dem Menschen ein Glas Wasser hinstelle und sage, das hilft Ihnen jetzt, dann ist der Mensch abgeholt in dem Moment, dass er einfach sagen kann, ja, das hat mir so gut getan, ob jetzt ich da, ich habe da nichts reingemacht.

00:25:33: Elisabeth: Aber es ist von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz eine Heilung möglich. Und da müssen wir wieder hinkommen. Also hat die Apotheke eigentlich, Ja, die Zeit übersehen, dass die eigentlich dann noch wertgeschätzt wird von der Arbeit her, was sie machen. Und das ist einfach, ich sage jetzt mal, bayerischer verstaubter Verein, der einfach nicht erkannt hat, dass die Menschen ganz eine andere Sehnsucht haben nach, wie werde ich wieder gesund?

00:26:03: Elisabeth: Und da reicht ja schon ein gutes Wort dafür Also bei Kindern sagt man, wird schon wieder. Ach, alles in Ordnung heile heile Segen und sowas. Das ist doch, wenn der Mensch dann auf den Menschen zugeht und dem tatsächlich die Zuversicht unterstreicht und dann einfach sagt, gehen Sie heim sitzen Sie hin, trinken Sie ein Glas Wasser und Sie werden sehen, die Welt ist wieder besser in Ordnung.

00:26:26: Elisabeth: Und dann geht der Mensch ganz anders raus. Und das ist eigentlich die Aufgabe des Apothekers unter anderem, dass er zum Mittel einfach noch mal was dazugibt. Aber ein gutes Wort hat schon immer einen Segen gebracht, aus meiner Sicht. Und ich sage, die Zukunft der Apotheke liegt darin Und da bin ich eigentlich ein großer Verfechter von der Telepharmazie.

00:26:46: Elisabeth: Nur die Telepharmazie ist damals zu dem Zeitpunkt, wie ich das machen wollte, nicht erlaubt gewesen, weil ich wollte an sich dann Beratungen machen übers Telefon, dass das einfach dann monetär passt. Dass man einfach sagt, das ist ja Energieausgabe Gleich. Man muss ja schauen, wenn ich jemandem meine Zeit zur Verfügung stelle, dann ist das einfach eine Qualität, die ich anbiete und das ist jetzt kein wahres, sondern es ist einfach eine Achtsamkeit, eine Aufmerksamkeit den Menschen gegenüber und das müsste bezahlt werden und nur da ist keine Bereitschaft da von den Menschen.

00:27:19: Elisabeth: Also die Menschen sind schon bereit, dass sie in eine Beratung kommen oder sowas, aber die Telepharmazie wie es angedacht war, dass man Beratung macht in dieser Richtung, Er ist jetzt irgendwie wieder unter den Tisch gekommen, sondern da muss man wieder alles umsonst machen und darum haben die Apotheken da überhaupt keine Lust mehr drauf.

00:27:37: Elisabeth: Dann geht man auch gar nicht mehr ans Telefon an der Apotheke teilweise

00:27:40: Daniela: Wenn du jetzt die Geschichte der letzten Jahrzehnte die du ja begleitet hast, ganz aktiv und wie es sich entwickelt hat, wie es sich verändert hat, wie es heute ist, wie du es jetzt in Zukunft siehst, was würdest du dir wünschen oder was möchtest du deinen Patientinnen Patienten, den Zuhörerinnen, den Zuhörern wünschen Was möchtest du denen mit auf den Weg geben oder was würdest du dir wünschen, wie es kommt?

00:28:12: Elisabeth: Der Wandel der Apotheke quasi. Also die Zukunft der Apotheke also zurückschrauben kann man es nicht mehr. Ich sage es mal, es sollte eigentlich noch eine Anlaufstelle sein für Menschen, die... Sich getragen fühlen dürfen in so einem Gespräch oder Beratungsstellen soll es es geben, die bezahlt werden. Das würde ich mir wünschen für die Menschen.

00:28:36: Elisabeth: Und dass man einfach dann sagen kann, da kann ich jetzt anrufen und da erreiche ich noch jemanden Ich muss nicht ins Internet gehen und muss dann, was weiß ich, es ist noch jemand Lebendiger am Telefon Wo erlebt man das schon heutzutage? Die Präsenz ist lebendig Ich bin, ich stehe dir zur Verfügung, ich bin für dich da.

00:28:55: Elisabeth: Das sind ja Werte, wo jeder Mensch die Sehnsucht hat. Da ist er doch abgeholt, da wird er abgeholt. Das

00:29:01: Grit: finde ich ganz krass dass egal, wo man anruft, dass man wirklich immer irgendjemanden Wirklich sehnsüchtig erwartet eigentlich tatsächlich. Also eine lebende Person und man kriegt aber immer eigentlich immer nur einen Computer oder einen Chat oder sonst irgendwas dran.

00:29:19: Grit: Also das ist wirklich schon krass ja. Persönliche Beratung ist

00:29:23: Elisabeth: wirklich

00:29:25: Grit: eine Marktlücke. Und genau

00:29:28: Elisabeth: da setze ich eigentlich gerne an. Also weil ich sagen kann, dass ich immer einen Man muss natürlich schauen, dass der Mensch in die Eigenverantwortung kommt, das ist der neue Zeitgeist, ganz klar. Aber ich muss sagen, das Miteinander wenn wir in die Richtung Miteinander gesellschaftlich in eine Lebensfreude verwandeln wollen und nicht in diesem schon wieder oder so, also dieses dauernde Beklagen oder dieses ganze Jammern und das Ganze auf hohem Niveau, sage ich jetzt mal, also es muss einfach eine Anlaufstelle geben, wo man dann sich wieder getragen fühlt.

00:30:00: Elisabeth: Und es muss ein Raum eröffnet werden, wo einfach Gesundheit Klarheit und Eigenverantwortung insgesamt miteinander kommunizieren kann.

00:30:12: Elisabeth: Zu einer besseren Klarheit, wenn ich mit jemandem darüber reden kann. Einfach so belanglos, wo ich sage, Mensch, da ist mir was passiert. Und wie ist das jetzt eigentlich? Egal mit welchem Menschen man redet man hat ja dann einfach eine Herzverbindung. Und diese Herzverbindung bringt ja dann wieder diese Lösungsmöglichkeiten.

00:30:29: Elisabeth: Und wenn dann einer sagt, dann trinkst du noch ein Glas Kamillentee dazu, den muss man dann natürlich irgendwo organisieren. Aber mittlerweile brauche ich da die Apotheke gar nicht mehr dazu, weil dann kann ich mir dann das, was ich bei irgendeinem Drogeriemarkt auch hole. Das ist einfach, das hat sich eben, wie gesagt, die Apotheke ist bei der Überholspur irgendwie stecken geblieben.

00:30:47: Elisabeth: Also die hat einfach da nicht mehr diese... Die werden nicht wertgeschätzt sagen wir mal so, obwohl es wahnsinnig viele Auflagen hat und so viele Sachen, was eine Internet-Apotheke jetzt nicht hat. Weil es aus Niederlande kommt, die dürfen alles machen, bloß die eigenen Apotheken. Die hier aus Deutschland, die werden einfach so getriezt, weil einfach die hundertste bürokratische Formulare, was man ausfüllen muss, bevor man überhaupt was machen darf.

00:31:16: Elisabeth: Und das ist einfach das... Das geht so nicht.

00:31:21: Daniela: Mehr Menschlichkeit, mehr Fachlichkeit, mehr Miteinander.

00:31:26: Elisabeth: Auf

00:31:27: Daniela: allen Bereichen auch in der Apotheke. Elisabeth, vielen lieben Dank für deinen Besuch Vielen lieben Dank für deine Geschichten, für deine Erzählungen, für deine Erfahrungen jahrzehntelang am Puls der Zeit, am Puls des Menschen.

00:31:45: Daniela: Vielen Dank, dass du so viele Menschen begleitet hast und auch uns heute hier nochmal mit uns den Weg gegangen bist. Vielen Dank. Gerne. In diesem Sinne, alles Gute Und wenn euch interessiert, was bei der Elisabeth sonst noch alles möglich ist und sich entwickelt, wir werden noch eine weitere Folge mit der Elisabeth machen.

00:32:11: Daniela: Hört gerne rein. Alles Liebe, alles Gute Macht's gut. Danke. Tschüss.

00:32:16: Elisabeth: Bleibt spannend. Tschüss Tschüss Danke schön für die Einladung.

00:32:31: Daniela: Oder den eigenen Arzt, die eigene Hebamme den eigenen Geburtshelfer oder die eigene Therapeutin den eigenen Therapeut, die diensthabende Notfallapotheke sowie die Telefonnummer des ärztlichen Notfall- bzw. Bereitschaftsdienstes

00:32:47: Grit: Der Podcast gibt keine Heilungsversprechen. Der Podcast ist kein Ersatz für eine medizinische Abklärung.

00:32:53: Grit: Der Grundgedanke dieses Podcasts ist es, eine Unterstützung zu geben, die aktuelle Situation besser einzuschätzen, in eine stabilere Handlungsfähigkeit zu kommen, Zusammenhänge leichter zu verstehen, sowie am Ende aufgestellter durch manche unangenehme Situation zu gehen und zu wissen, welche möglichen Anlaufstellen passende Unterstützung geben können.

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